Vorwort
BUNKERANLAGE - FUCHSBAU    ZGS14
Am 25.06.2011 wurde unser technisches Denkmal mit großer Publikums- und Medienresonanz neu eröffnet         und sehr erfolgreich präsentiert. Darauf sind wir, die ehemaligen Techniker des Bunkers und viele weitere Enthusiasten, die teilweise seit Jahren an der Wiederherstellung und dem Erhalt dieser einzigartigen Anlage tätig sind, natürlich sehr stolz (siehe ab 25.06.2011). Die Fortschritte unserer ehrenamtlichen Tätigkeit werden hier fortlaufend aktuell publiziert. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass wir dieses riesige technische Denkmal ohne jegliche Fördermittel betreiben. Für eine in allen Fragen tatsachengerechte Darstellung und ernsthafte Arbeit für dieses Geschichtszeugnis über mehr als 6 Jahrzehnte war dazu leider auch die Abgrenzung von einem Verein erforderlich, der mittlerweile tatsächlich gegen die Interessen des Denkmals handelt. Geschichtliches:  Die Bunkeranlage Fuchsbau war 1995 an ihren Zugängen und Schächten komplett verschüttet und von allen Versorgungsmedien getrennt worden. Anfang November 2005 pachtete das Berliner Bunker Netzwerk für einen Monat die Anlage zum Zwecke der Bestandsdokumentation von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA). Mit Hilfe des Technischen Hilfswerkes (THW) und der Fürstenwalder Feuerwehr wurde unter Einsatz von schwerem Gerät zur Betonbeseitigung der Lasteneingang des Altbaus geöffnet. Nach einer Zwangsbelüftung des sauerstoffarmen Bunkers und erster Schimmelbeseitigung erfolgten für interessierte Besucher Taschenlampen- und teilweise schon beleuchtete Führungen. (siehe Bilder) Dem im Anschluss durch die Techniker gegründeten gemeinnützigen Verein (damaliges Gründungsmitglied und  erster Vorsitzender: siehe Impressum), unterstützt durch weitere Bunkerenthusiasten gelang es nach und nach, weitere zu betonierte Bunkereingänge freizulegen, eine Stromversorgung aufzubauen, Beleuchtung und Belüftung dauerhaft herzustellen und den Schimmelbefall einzugrenzen. Durch unzählige freiwillige Arbeitsstunden, Sach- und Geldspenden und Leihgaben wurde mit der Zeit ein einzigartiges aktives Museum geschaffen, das den Besuchern die technische und militärhistorische Zeitgeschichte ab 1943 über drei Armeen vermitteln konnte. So wurde die gesamte Anlage schon im Dezember 2006 zum technischen Einzeldenkmal erklärt. Anfang 2010 verkaufte die BIMA das Areal samt Bunker frei von Rechten Dritter. Dem genannten Verein war wegen fortdauernder Unregelmäßigkeiten schon lange vorher gekündigt worden. Letztendlich erhielt er Betretensverbot für die Anlage und wurde zwangsgeräumt. Der Bunker wurde nicht mehr bewirtschaftet.
Vorwort
Ohne Stromversorgung und durch einen massiven Wassereinbruch ausgelöst, verfiel die geschlossene Anlage zusehends. Es entstanden leider umfangreiche Ausfälle (besonders jedoch war Computer- und Präsentationstechnik betroffen). Diesem drohenden Verlust des einzigartigen aktiven Denkmals konnten wir auf Dauer nicht tatenlos zusehen. Seit Mai 2011 sind wir mit unzähligen Arbeitseinsätzen wieder dabei; am Anfang stand dabei die Beseitigung der tatsächlich erheblichen Wasserschäden und die Senkung der hohen Luftfeuchte. Mai 2012: Die Anlage ist in allen Bereichen komplett trocken und gut belüftet. Wasser - Das ist für uns jetzt ein positives Thema. Die Wasser-Versorgung wird unter riesigen Arbeitsanstrengungen wieder in Betrieb genommen. Wir handeln in voller Übereinstimmung mit dem Eigentümer, der bisher sehr erhebliche Investitionen für die  Anlage tätigte - Aus Führungseinnahmen ist das auf absehbare Zeit keinesfalls zu refinanzieren!
2011/2012: Es finden regelmäßig Führungen vor begeisterten Besuchern statt. Alle Führungstermine werden vor Ort und hier (Führungen) aktuell veröffentlicht. Weitere Schülerprojekte wurden gestartet; das Thema “Kalter Krieg “ wurde als praktischer Geschichtsunterricht  direkt im Denkmal behandelt; es soll ein Pilotprojekt  werden. Dazu werden in Zusammenarbeit mit einem renommierten Oberstufenzentrum Kooperationen vorbereitet. Die Bunkeranlage konnte in ihrer technischen Darstellung hervorragend weiterentwickelt werden und befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand. Neue Präsentationen vermitteln noch besser und hautnah die geschichtliche Entwicklung über Generationen. Wir rufen hiermit alle interessierten Enthusiasten und Bunkerförderer (auch ehemalige Vereinsmitglieder) auf, uns bei der weiteren Wiederherstellung und Präsentation dieser einzigartigen Anlage aktiv zu unterstützen und sind sehr froh über jede helfende  Hand und jegliche technische Sachspenden, ältere Computertechnik etc.